Die BIBERGIN Manufaktur

Wir produzieren in unserer Brennerei in St. Gallen mittels traditionellem und handwerklich bewährtem Mazerations- und Perkolationsverfahren, einmalige

und charakterstarke Gins.

 

Als Brenner arbeiten wir mit einer Small-Batch Methode (Kleinproduktion mit begrenzter Menge), wodurch wir eine aussagekräftige Spirituosen-Qualität

in Kleinserie gewährleisten können. Nachhaltige BIO-Rohstoffe, regionale

Lieferanten und kurze Anlieferungswege sind weitere Kernpunkte unserer Unternehmensphilosophie. 

Produktion

Gegründet wurde die BIBERGIN GmbH im Jahre 2019, destilliert wird jedoch nach wie vor, wie vor hundert Jahren. Brennende Holzscheite lodern in den Flammen und befeuern den Dampfkessel, der sich direkt neben der Brennblase befindet. Die leichte Note von holzigem Rauch liegt in der Luft. Die Temperatur ist erreicht, Timing ist jetzt von Bedeutung. Der erste leicht flüchtige Geist nimmt seinen Körper als kristallklarer Tropfen an. 

"Nicht fort sollt ihr euch entwickeln, sondern hinauf."

Friedrich Nietzsche

Die BIBERGIN Manufaktur setzt grossen Wert auf altbewährte und  fachmännische Handwerkskunst. Jeder einzelne Schritt, sei es von der Mazeration im Reinalkohol, über die Brennung bis zur Fertigstellung und Nummerierung der Flasche, jeder Fertigungsprozess wird von Hand durchgeführt. Dies ermöglicht es mittels sensorischer, fachlicher Kenntnis und Erfahrung, durch den Brenner, die best mögliche Qualität gewährleisten zu können.  

Im Zeitalter der maschinellen Lebensmittelindustrie nimmt das sogenannte Small- Batch Herstellungsverfahren immer mehr einen besonderen Stellenwert ein. Dank der kleinen Produktionsmengen können wir Akzente in unseren Gins setzen, die in keiner Grossbrennerei möglich wären. 

Herstellungsverfahren und Lagerung 

Welches Verfahren optimal für die Herstellung von Gins ist, bestimmen die Botancials.

Unsere handgefertigten Gins werden vermehrt über das klassische Mazerationsverfahren,

jedoch auch teilweise über das Perkolationsverfahren hergestellt.

 

Ob ein Botanical perkoliert oder mazeriert wird, ist abhängig von der Flüchtigkeit der ätherischen Öle. Leicht flüchtige ätherische Öle aus Botanicals wie z.B. Orangen werden über das Perkolationsverfahren destilliert. Dabei werden frische Orangenschalen, in sogenannten Kräuter-körben, über die verdampfende Meische gehängt. Die ätherischen Öle werden im Alkoholgeist gelöst und dadurch im Gin aufgenommen. 

Beim Mazertionsverfahren werden schwere Botanicals im Rohalkohol unterschiedlich Lange eingelegt und zwischengelagert. Der direkte Austausch im Alkohol ermöglich einen intensiveren Austausch der Aromen mit dem Neutralalkohol. 

Benjamin Brunner 

"Mit dem Gin ist es wie mit einer Flasche Wein, das Alter und die Lagerung zählt!"​

Erst die Lagerung und der richtige Umgang nach der Destillation sorgen für die optimale Reife des Aromas. Sei es nun die Lagerung in Barrique Fässern oder die zeitgerechte Abfüllung, multiple Faktoren sind fundamental für einen charakterstarken Schweizer Gin. 

Gründer und Gründungsgeschichte

Mein Name ist Benjamin Brunner. Ich bin gebürtiger St. Galler, ebenfalls in der Gallusstadt aufgewachsen, somit sehr verbunden mit dieser Region. Nach der obligatorischen Schulzeit, die ich unter anderem im Kloster von St. Gallen verbracht habe, schloss ich erfolgreich die Lehre als Konditor-Confiseur mit Zusatzlehre als Bäcker-Konditor ab.

Nach der Lehrzeit faszinierten mich die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen von allen möglichen Gewürzen und Kräutern. Extrem interessant für mich war die Kombination von kontroversen Geschmacksrichtungen. Um ein grundlegendes Verständnis für die Harmonie der doch so widersprüchlichen Rezepten zu entwickeln, widmete ich mein Augenmerk vermehrt auf die Kunst der Molekularküche, welche versucht aus naturwissenschaftlichen Betrachtungen, alte Rezepte zu erklären und aus deren Erkenntnis neue zu entwickeln. 

Wieso es die BIBERGIN Manufaktur überhaupt gibt, haben wir mehreren glücklichen Zufällen zu verdanken. Alles begann in einer warmen Sommer nacht mit Freunden und Familie auf der Terrasse meines Bruders Fabian in Bern. In der Zeit in der ich meinen Militärdienst absolviert hatte und mit einem Studium an der Universität Zürich begonnen habe, kam es zu dieser einen speziellen Sommernacht in Bern. Wir genossen im Kreise von Familie und Freunden auserlesene Schweizer Gins. In einem Gespräch mit meinem Bruder kamen wir auf die Botanicals der Gins zu sprechen. Für mich war es unverständlich, dass eine Produkt welches Gin gennant wird, aufgrund seiner unterschiedlichen Zutaten so divers in Erscheinung treten konnte.

"Ein Bier schmeckt ja auch nach Bier

und nicht plötzlich nach Rosenblüten?!"

Er erklärte mir das die Grundbasis von jedem Gin, Wacholder sei und es je nachdem unterschiedliche weitere Botanicals als Beigabe im Gin hat. Weil wir in diesem Moment unterschiedliche Gins, mit unterschiedlichen Botanicals probiert hatten, kam mir aufgrund der dargebotenen Gins mit den unterschiedlichen Inhaltsstoffen wie Zimt, Orangen und Ingwer, der Gedanke an einen Gin mit Biberligeschmack.

 

Dies war die Gründungsstunde unseres Season No. 4 Gins, dem winterlichen Herzstück der BIBERGIN GmbH, dem BIBERGIN mit Biberligeschmack. Durch spätere Produktentwicklung und immer grösser werdende Leidenschaft für die Herstellung und Innovation für schweizweit einmalige und charakterstarke Gins, kam der Punkt der Firmengründung immer näher. Im Sommer 2019 war es nun endlich so weit. Die Firma war gegründet, der Betrieb durch das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen abgenommen, bewilligt und der erste Batch in Produktion.

"Ich habe es mir als Ziel gesetzt, einmalige, saisonale, regionale,

nachhaltige, charakterstarke und qualitativ hochwertige Gins zu Produzieren."

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